Tipps & Tricks für Ihre Wände

Tapetenreste – Kreative Verwertung

Ein Überschuss an Tapete ist keine Seltenheit. Jedoch liegen die übrig gebliebenen Reste meist nutzlos im Schrank herum. Sie wissen nicht, was Sie damit anstellen sollen und möchten die Überbleibsel ungern dem Müll überlassen? Wir haben ein paar kreative Ideen, wie Sie die Tapetenreste sinnvoll nutzen können.

Möbel verzieren

Schnappen Sie sich ein doppelseitiges Klebeband und schmücken Sie beispielsweise die Rückwände Ihrer Regale mit passenden Tapetenzuschnitten. Ein toller Hingucker für wenig Mühe.

Ebenfalls können Schubladen und Schranktüren auf diese Weise aufgepeppt werden. Sie besitzen einen Glastisch? Befestigen Sie ein zugeschnittenes Stück Tapete unter der Platte und Sie werden sehen, wie viel diese kleine Veränderung hermacht! Nach Belieben können Sie die Muster austauschen und so Abwechslung in Ihr Zuhause bringen.

Dekorativ

Nicht nur auf Möbeln ein echter Blickfang – peppen Sie verschiedene Dekoartikel mit hübschen Tapetenresten auf. Beispielsweise eine schlichte Vase oder auch ein altes Serviertablett können Sie mit einer tollen Mustertapete bekleben und optisch um einiges aufwerten.

Bilder

Besonders bei toll gemusterten Tapeten bietet es sich an, diese in einem schmuckvollen Bilderrahmen zu befestigen. Sie haben viele verschiedene Rahmen in unterschiedlichen Größen zur Hand? Dann bringen Sie doch eine ganze Galerie an Ihre Wände. Kleinere Überbleibsel lassen sich zudem wunderbar zu einer Collage zusammenstellen.

Praktisch

Warum Tapete nur an die Wände bringen? Basteln Sie sich aus Ihren Tapetenresten doch einfach ein praktisches Tischset. Schneiden Sie die Stücke passend zurecht und laminieren Sie diese anschließend. Schon haben Sie noch mehr Gemütlichkeit auf den Frühstückstisch gebracht!


Sie haben noch keine Tapeten?

Entdecken Sie was möglich ist


Flecken auf der Tapete entfernen

Jeder kennt es: Einmal nicht hingeschaut und schon malt das Kleinkind mit den Wachsmalstiften fröhlich an der Wand entlang. Aber auch lästige Flecken von Säften und Fett sowie Abdrücke und andere Spuren schleichen sich hin und wieder auf die Tapete. Wir zeigen Ihnen, mit welchen einfachen Tricks Sie den Flecken an der Wand den Kampf ansagen.

Überstreichen

Sie haben noch Farbreste im Keller? Dann ist dies eine simple Möglichkeit, Flecken loszuwerden – einfach auf die entsprechende Stelle aufpinseln und die Makel sind verschwunden. Allerdings sollte nur bei einer vor kurzer Zeit gestrichenen Wand darauf zurückgegriffen werden, da sonst störende Farbunterschiede entstehen können.

Radiergummi

Mit einem gewöhnlichen weißen Radiergummi radieren Sie vorsichtig die betroffenen Stellen aus. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass der Radierer – vor allem bei hellen Wänden – möglichst unbenutzt ist, damit keine neuen Flecken durch Rückstände entstehen. Wenn das nicht ausreicht, um die Flecken loszuwerden, greifen Sie auf einen Radiergummi speziell für Wildleder zurück.

Löschpapier

Bei frischen Fettflecken eignet sich Löschpapier besonders gut. Einfach auf die betroffene Stelle legen und mit einem heißen Bügeleisen behutsam darüber bügeln. Die Flecken werden von dem Papier einfach aufgesogen.

Speisestärke

Ältere Fettflecken sind hartnäckig und nicht ohne Weiteres von der Tapete zu bekommen. Rühren Sie eine Paste aus Speisestärke und Wasser an, die Sie anschließend auf den Fleck auftragen. Am nächsten Tag bürsten Sie die Paste vorsichtig ab. Sie werden von dem Ergebnis begeistert sein.


Sind die Flecken immer noch sichtbar?
Wie wäre es mit einer neuen Tapete?

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Farben und ihr Einfluss auf Blickwinkel & Proportionen

Farbe ist eines der Mittel, um einen Raum proportional zu verändern und wohnlich zu gestalten. Zusätzlich kann man mit Farben ungünstige Grundrisse, Raumhöhen und Lichtverhältnisse anpassen und verbessern. Dabei ist es gleich, ob man über Farbe, Tapeten, Putze oder Wandverkleidungen spricht.

Für niedrige & kleine Räume

Ihr Raum soll höher wirken?
Dies erreichen Sie durch senkrechte Muster, eine hell gestrichene oder tapezierte Decke und zusätzliche Beleuchtung.

Mit hellen und kühlen Pastelltönen sowie glänzenden Farben lassen Sie Ihren Raum größer erscheinen.


Für schmale Räume

Ihr Raum soll tiefer wirken?
Wählen Sie eine zurückhaltende Farbe mit beispielsweise hellen Seitenwänden.

Für hohe & große Räume

Ein Raum soll niedriger wirken?
Setzen Sie auf waagerechte Muster, dunkel tapezierte Wände oder eine dunkel gestrichene Decke. Den gleichen Effekt hat es, wenn Sie nicht ganz bis zur Decke streichen bzw. tapezieren, sondern einen breiten Streifen der Wand freilassen.

Mit intensiven und warmen Farbtönen entsteht Gemütlichkeit und eine optisch angenehme Wirkung im Raum.


Für Erker und Dachgauben

Ihr Erker und/oder Dachgauben sollen optisch vergrößert werden? Auch hier empfehlen sich helle Farben und Tapeten.


Farben: Kontraste & Harmonien

Sie planen die Renovierung eines oder mehrerer Zimmer. Sie wollen Farbe ins Spiel bringen. Aber welche Farben soll man nehmen? Welche passen am besten? Welche harmonieren miteinander und welche bilden einen Kontrast?

Welche Farben gut zusammenpassen, lässt sich am harmonischen Farbkreis ablesen. Der Farbkreis stellt die unterschiedlichen natürlichen Farbabstufungen dar. Gelb, Blau und Rot bilden die drei Primärfarben. Durch ihre Mischung entstehen die Sekundärfarben Grün, Orange und Violett. Aus den sechs Primär- und Sekundärfarben ergeben sich wiederum die sechs chromatischen Abstufungen Gelb-Orange, Rot-Orange, Rot-Violett, Blau-Violett, Blau-Grün und Gelb-Grün.

Im Folgenden können Sie sich am Farbkreis orientieren.

Schaffen Sie Harmonien

Um Harmonien zu schaffen, gilt, es die Farben zu kombinieren, die im Farbkreis nebeneinanderliegen. Dabei entstehen Harmoniekontraste, die ruhig und entspannend wirken.

Das gilt auch für die Kombination verschiedener Helligkeitsstufen innerhalb eines Farbtons oder auch leicht veränderter Farbabstufungen.

Schaffen Sie Kontraste

Sie mögen es gerne aufregender oder möchten einen optischen Eyecatcher integrieren? Dann wählen Sie Farben, die sich im Farbkreis gegenüberliegen. Diese Komplementärfarben ergänzen sich durch ihre Gegensätzlichkeit und schaffen lebendige Kontraste. Das Zusammenspiel verschiedener, einander kontrastierender Farbtöne schafft effektvolle Akzente und anregende Raumwirkungen.

Achten Sie jedoch bei der Farbwahl auch auf die Proportion des Raumes.



Farbwirkung auf den Raum

Die Wirkung von Räumen und deren Stimmung kann durch den Einsatz bestimmter Farben bewusst beeinflusst werden. Neben der Wand haben auch andere Flächen wie Decken, Möbel, Bilder, Wand-Tattoos und Bodenbelege Einfluss auf die Farbwirkung eines Raumes. Aufeinander abgestimmt erschaffen sie eine wohnlich, angenehme Atmosphäre.

Der Auswahl von passenden Wand- und Deckenfarben kommt dabei besondere Bedeutung zu. Denn je nach Farbton und Intensität der Farben verändert sich die Optik des Raumes stark.

Grundsätzlich können sowohl harmonierende als auch kontrastierende Farben eingesetzt werden. Dabei empfehlen wir Ihnen eine geschickte und harmonische Farbkombination beider.

In der Regel gilt:

Warme Farben schaffen eine aktivierende und warme Atmosphäre, die aufmunternd wirkt.

Kalte Farben haben eine erfrischende und kühlende Wirkung. Geeignet für Räume mit viel Sonneneinstrahlung oder für Räume wie Schlafzimmer oder andere Entspannungsräume.

Helle Farben machen Räume größer und haben eine leichte und befreiende Wirkung.

Dunkle Farben lassen Räume kleiner wirken, strahlen aber auch eine gewisse Gemütlichkeit aus.


Benötigte Farbmenge berechnen


Nach gründlichem Abwägen haben Sie Ihre Farbe(n) gefunden.

Damit Ihnen beim Streichen nicht das Material ausgeht oder Sie hinterher eimerweise Farbe übrig haben, gilt es, die benötigte Farbmenge zu berechnen.

Orientieren Sie sich an den Herstellerangaben. Auf dem Etikett ist in der Regel der Bedarf pro Quadratmeter angegeben.

Rechnung:

  1. Rechnen Sie zunächst die Fläche Ihrer Wand/ Ihrer Wände in Quadratmetern aus.
  2. Multiplizieren Sie die Flächengröße mit dem m²-Bedarf der gewünschten Farbe.
  3. Sie erhalten die Menge, die Sie benötigen, um die Fläche einmal zu streichen.

Beispiel-Rechnung

Sie möchten Ihre Decke im Wohnzimmer neu streichen. Die Decke hat die Maße: Länge = 5 m, Breite = 4 m

  1. Berechnung der Fläche: Länge mal Breite
    5 m x 4 m = 20 m²
  2. Bedarf an Farbe: Decken-Fläche mal Angaben des Herstellers
    20 m² x 200 ml/m² = 4000 ml = 4 l

Sie benötigen 4 l Farbe, um die Decke einmal zu streichen.

Bitte beachten Sie:

Wie viel Farbe Sie benötigen, hängt nicht nur von der Flächengröße Ihrer Wand ab. Auch der Untergrund, die Beschaffenheit der Farbe und die Deckkraft sind entscheidend. Sind mehrere Farbaufträge notwendig, muss entsprechend mehr Farbe einkalkuliert werden.


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Wenden Sie sich telefonisch an uns. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

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